Leuchtturm Böhl

Der denkmalgeschützte Leuchtturm wurde 1892 als Peilbake erbaut und diente als Landmarke oder Tageslichtzeichen der Navigation.
1914 wurde ein schwarzes Laternenhaus aus Gusseisen mit spitzem Kupferdach für das Leuchtfeuer installiert. 1938 wurde das Feuer elektrifiziert. Das Leuchtfeuer auf dem runden Klinkerturm befindet sich in 23 Meter Höhe zu Normal Null und das weiße Licht ist in bis zu 16 Seemeilen Entfernung zu erkennen. Es dient als Quermarkenfeuer und zeigt den Richtungswechsel für das Fahrwasser „Eider“ an.

Bis 1978 unternahm eine alte Dame aus Böhl die Überwachung des Turmes. Hierfür ging eine Klingelleitung bis in ihr Haus und benachrichtigte teilautomatisch, wenn das Feuer gestört war. Danach wurde das Leuchtturmfeuer – wie alle anderen Türme der Westküste auch – automatisiert und wird seitdem zentral von Tönning aus gesteuert.