Schanze

Von der Westerheverstraße führt in vielen Windungen die Heerstraße bis zur „Schanze“, einer Großwarft, zu der auch die Häuser der Lammerswarft mit dem „Melkhus“ gehören. Sie lag bis zur Errichtung eines neuen Seedeichs 1976 unmittelbar an Wasser und Watt. Die militärtopografischen Bezeichnungen gehen auf den Dreißigjährigen Krieg zurück. 1628 haben Kaiserliche Truppen hier eine Befestigung errichtet, ohne dass es zu Kampfhandlungen gekommen ist.

Zu den Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg gehört ein länglicher Betonsockel auf der benachbarten Erhebung Kamphörn. Die Montage einer Luftabwehrkanone gegen alliierte Flugzeuge fand aber nicht mehr statt. Drei englische Piloten, die 1940 und 1941 vor Westerhever zu Tode kamen, sind am Südhang der Kirchwarft beerdigt.

Am Ende der Heerstraße