Hafenplatz

Garding wurde 1613 durch Kanalanschluss an die Eider Hafenstadt. Diese Wasserstraße, Süderbootfahrt genannt, diente der Entwässerung und vor allem dem Warentransport.
Zu regnerischen Zeiten, oft eine ganze Zahl von Wintermonaten, waren durch den aufgelösten Kleiboden die Straßen nur schlecht oder gar nicht passierbar.

Über die Bootfahrten konnten auch dann mittels Booten Waren transportiert werden. Die Boote wurden von Menschen mit geteerten Seilen vom Ufer aus geschleppt – getreidelt. Auf dem Hafenplatz wurde die Ladung mit einem einarmigen Schwenkkran (Wuch) gelöscht, gewogen (Waagerecht) und ggf. im Speicher verstaut.