Kirche St. Leonhard

Die Ursprünge der Kirche gehen auf die Zeit um das Jahr 1200 zurück. Sie ist dem Heiligen St. Leonhard geweiht. Das Kircheninnere ist reich ausgestattet. Hervorzuheben sind
der Altar, die Triumphkreuzgruppe (1491), die Orgel (1758, erweitert 1830) und die Kanzel (1583). Außerdem verfügt die Kirche über beeindruckende Bildwerke, z.B. die Epitaphien von Jacobs (1593), Petersen (1591) und Siverzen-Eckleff (1630) oder die Tafelbilder der ehemaligen Predella-Tafel von 1631. Der 1845 vergrabene und 1970 wiederentdeckte romanische Taufstein stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.

Die Farbgebung des Kirchenschiffes entspricht dem Zustand um 1760. Das ehemalige Diakonat, 1641 erbaut, wurde 1969 abgebrochen und seine Hauptfassade in den Neubau der
Leichenhalle („Altes Diakonat“) integriert. In diesem Gebäude befindet sich auch eine öffentliche Toilette.

Dorfstraße 14 – 25840 Koldenbüttel.
In der Zeit von Ostern bis Mitte Oktober ist die Kirche von 10 – 18 Uhr geöffnet und kann durch die kleine Tür rechts, die Priestertür, betreten werden.