Warften, Ringdeiche und Meereseinbrüche im nordwestlichen Eiderstedt
Samstag, 2. September, 15 Uhr

- INFO
Sehr interessanter Beamer-Vortrag in „De Kohstall“, St.Johanniskoog-Ring 14, Poppenbüll: Dr. Dirk Meier berichtet über seine Forschungen und Ausgrabungen im nordwestlichen Eiderstedt. Was charakterisiert diese Marschlandschaft? Warum hebt sie sich von den anderen Regionen Eiderstedts ab?
Das erfahren wir ebenso in der Präsentation wie die Entstehung dieser Kulturlandschaft mit ihren Warften und lokalen Eindeichungen zwischen Garding, Poppenbüll sowie Oster- und Westerhever. Welche Ergebnisse brachten dazu die Ausgrabungen am Ringdeich von Poppenbüll und auf der Warft Hundorf? Trotz Landverlusten im späten Mittelalter blieb diese Landschaft bestehen, während östlich die seit der frühen Neuzeit wieder bedeichte Offenbüller Bucht einbrach. Das nordwestliche Eiderstedt gleicht der alten Pellwormharde weiter im Norden, die nur in Resten erhalten blieb, während 1362 die Edomsharde mit Rungholt unterging.
Aber warum ist das so? Gab es noch woanders an der Nordseeküste solche Ringdeiche? Auch diese Frage beantwortet der Referent, der seit über 30 Jahren viele Regionen der südlichen Nordseeküste bis hin zu den Niederlanden und in Belgien kennt.
Um genügend Zeit für Kaffee und Kuchen zu haben, empfiehlt es sich, rechtzeitig zu kommen.Das Café bittet, sich anzumelden unter: 04882/60 60 190 (Jörg Deinert)