
Das Alte Rathaus wurde Anfang des 19. Jh. vom letzten Eiderstedter Staller, Johann G. Ingwersen (1794–1885) als Amts- und Wohnsitz erbaut. Ab 1892 war es Sitz der Gardinger Stadtverwaltung und wurde nach dem Umzug in das neue Amt Eiderstedt 2005 komplett umgebaut. Der zugehörige Garten wandelte sich zum heutigen Stadtpark.
Seit 2006 beherbergt das Alte Rathaus den „Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt“, den „Heimatbund Landschaft Eiderstedt“, die „Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Garding“ und den „Offenen Kanal Westküste“. Von April bis Ende Oktober nutzt die Gruppe „KunstKlima“ der Eiderstedter Künstler im „Förderverein für Kunst und Kultur“ das schöne Atrium für 5–6 Ausstellungen und es finden Vorträge, Musik und Lesungen statt.
Eine Dauerausstellung zum Wahlgardinger Liedermacher Knut Kiesewetter besteht seit 2024, eine weitere zum Gardinger Ehrenbürger und Nobelpreisträger Theodor Mommsen ist am 1. Mai 2026 unter dem Namen „Mommsen Gedächtnis“ eröffnet worden.
